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Die richtigen Töpfe für Zimmerpflanzen

Wer heute im Gartencenter oder Blumengeschäft eine Pflanze erwirbt, trägt sie meist im glatten, schwarzen Kleincontainer aus Kunststoff nach Hause. Die früher recht heftige Diskussion pro oder contra Kunststoff ist längst verstummt, denn mittlerweile weiß man, daß sowohl der Tonals auch der Plastiktopf ihre Vor- und Nachteile haben. Für den Zimmergärtner ist es deshalb nicht nur eine Frage des Geschmacks, welches Gefäß er wählt. Auch die Ansprüche der zu pflegenden Gewächsewund ihr Standort sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

Die ehedem positiv beurteilte Eigenschaft des unglasierten Tontopfs, über die Poren seiner Wandung Feuchtigkeit hindurch zu lassen, hat, wie man heute weiß, nicht nur Vorteile.Die bei der Verdunstung von Wasser entstehende Kälte im Wurzelbereich kann nämlich bei empfindlichen Pflanzen, die besonders im Winter eine gleichbleibende Temperatur der Topferde verlangen, durchaus zu Schäden führen.;' Ein weiterer Minuspunkt des irdenen Gefäßes: Die Düngesalze werden über die Topfwand zum Teil wieder ausgeschieden und bleiben dort als häßlicher Belag, als sogenannte Ausblühungen, haften. Da sie nur mit ätzenden Chemikalien wieder zu beseitigen sind, muß man das Gefäß entweder wegwerfen oder in einen Übertopf setzen.

Vorteilhaft dagegen, besonders bei großen, weit ausladenden Gewächsen, kann sich das höhere Gewicht erweisen, das eine besonders gute Standfestigkeit gewährleistet. Die Porosität des gebrannten Tons kommt den Gewächsen dann zugute, wenn sie mitsamt Topf in einen geräumigen Behälter mit feuchtem Torf oder Tongranulat eingefüttert werden. Hier sind sie besser vor Austrocknung geschützt als im undurchlässigen Plastikcontainer, und die Auswirkungen von Gießfehlern sind weniger gravierend. Außerdem baut der irdene Topf wegen der Verdunstung über die Wandung auch unbeabsichtigter Dauervernässung etwas vor. Gerade Anfänger, die dazu neigen, mit Wasser verschwenderisch umzugehen, sind deshalb mit dem Tongefäß besser dran. Übrigens sollten neu gekaufte Tongefäße vor dem Bepflanzen über Nacht gewässert werden, damit das poröse Material der Erde im Topf nicht unnötig Feuchtigkeit entzieht.

 

Beim völlig wasser- und luftundurchlässigen Kunststoffgefäß muß man dagegen mit dem Gießen schon ein wenig aufpassen. Das ist aber auch das einzige, das einschränkend zu seiner Verwendung anzuführen wäre - wenn man von dem wenig ansprechenden Äußeren einmal absieht. Das glatte Material läßt sich jederzeit bequem säubern, die Lebensdauer ist praktisch unbegrenzt, eine Auskühlung des Wurzelbereichs durch Verdunstungskälte nicht zu befürchten. Auch beim Umtopfen gibt es hier weniger Probleme, weil die glatte Plastikwandung Erde und Wurzeln leichter freigibt als das rauhe Tongefäß. Ganz gleich, für welches der beiden Materialien man sich entscheidet, lebenswichtig für älle Pflanzen - von Wasser- und Sumpfgewächsen einmal abgesehen - ist das Abzugsloch im Gefäßboden. Bei Tontöpfen der gängigen Größen ist es bereits vorhanden, bei Plastikbehältern muß man bisweilen eine vorgeprägte Stelle nachträglich durchstoßen.

Als recht praktisch, vor allem für Großpflanzen, haben sich Kunststoffbehälter mit Wasserressrvoir - meist im unteren Gefäßbereich -und Schauglas zur Wasserstandskontrolle erwiesen. Mehrere Systeme davon sind im Handel. Sie erfüllen ihren Zweck, solange man die Gewächse nicht an einem dem Regen zugänglichen Platz im Freien übersommert. Dort ist schon so manches wertvolle Exemplar eingegangen, weil vergessen wurde, das Regenwasser abzugießen, das sich unbemerkt im Wasserreservoir gesammelt hatte.

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