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Adiantum Frauenhaarfarn |
Informatives | Standort | Gießen | Düngen | Vermehren | Tipps und Hinweise |
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anspruchsvoll
Die meisten der bei uns angebotenen Frauenhaarfarne stammen aus den tropischen Regenwäldern Südamerikas. Für die übliche Fensterbrettkultur ist diese zarte Pflanze wenig geeignet, deshalb hat sie dort meist nur eine kurze Überlebensdauer. Gleichmäßige Wärme von Luft und kalkfreiem Wasser, hohe, gleichbleibende Luftfeuchtigkeit, hoher Lichtbedarf ohne Sonneneinstrahlung, Zugluftempfindlichkeit, Übersensibilität gegen Ballentrockenheit wie -nässe - diese hohen Ansprüche lassen eine zufriedenstellende Pflege eigentlich nur im geschlossenen Tropenfenster zu. Im Handel angeboten werden bei uns fast ausschließlich Sorten von A. raddianum, wie die altbekannte `Fritz Luethi', `Decorum' oder auch `Goldelse', und von A. tenerum, etwa die Kulturform `Scutum Roseum' mit rosa Austrieben. |
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hell, aber ohne direkte Sonne;ganzjährig gleichmäßige Boden- und Lufttemperatur von 20-22° C, keine "kalfen Füße", keine Zugluft, kein Freilandaufenthalt. |
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gleichmäßige, milde Ballenfeuchte sollte angestrebt werden, wobei nur mit temperiertem, kalkarmem Wasser gegossen werden darf; für hohe Luftfeuchte muß durch häufiges Einnebeln gesorgt werden, wofür ebenfalls nur kalkarmes, leicht angewärmtes Wasser in Frage kommt. |
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nur von Frühjahr bis Spätsommer mit Blumendünger in halber Konzentration oder Hydrodünger. |
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durch Sporenaussaat oder Teilung. |
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wegen ihrer hohen Empfindlichkeit dürfen Frauenhaarfarne nicht mit Pflanzenschutzsprays behandelt werden. Bei Austrocknung schneidet man trockene Wedel bis auf den Grund ab und setzt den Topf in lauwarmes Wasser; ein Neuaustrieb ist allerdings Glückssache. |
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